Sonntag, 2. Januar 2011

Frohes Neues..!!

Hey,

wünsche frohe Weihnachten und einen guten Rutsch gehabt zu haben...;)

Ich hoffe ihr habt die Festtage gut überstanden und das Fasten danach ist nicht zu hart.

Bei uns ist mittlerweile der Winter auch eingetroffen.

Angefangen hat es mit einem sehr stürmischen Wochenende, inklusive Sandwolke über Jerusalem und einem Regenguss danach, der die Luft wieder gereinigt hat.ein Auto nach dem besagten Regen

Seit dem ist das Wetter sehr wechselhaft, mal regnerisch, mal sonnig, aber nicht beständig. Das ist auch der Grund, warum zur Zeit viele Menschen krank sind. Mich hat dieses obligatorische Ereignis dummerweise 2 Tage vor Weihnachten erreicht, sodass ich gezwungenermaßen ein gemütliches Weihnachten in unserer Wohnung verbracht habe. Es war aber halb so schlimm, da wir Besuch aus Haifa hatten und uns nach 4 Stunden kochen genug Essen für die Feiertage gezaubert hatten.weihnachtliche Erholung auf dem Balkon

orientalische Hühnchen am Heiligabend







Nach Weihnachten war mein leichtes Fieber wieder weg und ich wieder fit.

Silvester habe ich mit einigen anderen Deutschen im French Hospital gefeiert, wobei das sehr kleine Feuerwerk, was auch nur aus dem arabischen Teil Jerusalems kam, durch Dauerregen deutlich an seinem Reiz verlor.

Eine andere deutliche Veränderung, die sich im letzten Monat vollzogen hat ist, dass ich endlich näheren Kontakt zu Einheimischen habe. Dazu ist zu sagen, dass Israel voller Volontäre ist, die außerdem zu 80% aus Deutschland kommen. Was es außerdem sehr schwierig macht Kontakt zu Israelis in meinem Alter zu finden ist, dass fast alle (außer die sehr religiösen) für 2-3 Jahre bei der Armee sind und somit nur am Wochenende zu Hause.

Resultat daraus ist, dass die meisten deutschen Volontäre fast nur mit anderen Deutschen in ihrer Freizeit verkehren.

Ich habe es geschafft aus diesem Teufelskreis auszubrechen;)

Wie die meisten wissen stehe ich, vor allem bei Konzerten auf härter

e Musik. Glücklicherweise gibt es in Jerusalem auch Konzerte mit dieser „Musik“. Auf einem Konzert bin ich in einer Pause mit ein paar Israelis in Kontakt gekommen und habe einen kennen gelernt, der genau wie ich Schlagzeug spielt.

Musik verbindet...

bei ihm zu Hause an seinem Set

Seit ein paar Wochen treffe ich mich öfters mit ihm am Wochenende, da er unter der Woche in seiner Militärbasis ist. Zusammen mit ihm bin ich dadurch ua. in Kontakt mit einem Musikertreffpunkt im Center von Jerusalem gekommen.

In einem unterirdischen Bunker ist ein, von der Stadt gesponserter, Proberaum in dem wöchentliche Jamsessions stattfinden.

Also habe ich letzten Freitagmittag, mit einem Anwalt an der Gitarre, das unterirdische Jerusalem mit knackigem Funk gerockt..!!

Für mein tägliches Bedürfniss an Lärm habe ich mir zu Weihnachten selbst eine landestypische Darbuka geschenkt. Nach dem ich eine Stunde mit dem Händler in der Altstadt gefeilscht hatte, habe ich mir das gute Stück für weniger als 1/3 des ursprünglich geforderten Preises gekauft und somit den Händler um ca. 50€ runtergehandelt.

-> Nur Touristen bezahlen den erstgenannten Preis ;)

Vielen Dank für die Weihnachts- und Silvestergrüße!!

Alles Gute für 2011


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